
beratung & Coaching
Was unterscheidet Beratung und Coaching?
Ganz verbindliche Definitionen gibt es nicht. Ich unterscheide beides wie folgt
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Beratung (psychologisch, systemisch usw.) widmet sich Themen, die Sie beschäftigen und sucht nach erweiterten Perspektiven, Haltungen und Lösungswegen dafür. Passende Ziele müssen dabei zunächst noch erarbeitet werden. Also beispielsweise Unsicherheit, Sorgen, Unentschlossenheit vermindern, aber auch vielleicht einfach die Lust an Selbstentwicklung.
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Coaching unterstützt Sie bei der Erreichung Ihrer konkreten Ziele, die Sie bereits mitbringen. Also beispielsweise sportliche Ziele erreichen, einen Berufswechsel gut gestalten, Ordnung in den Alltag bringen, Ernährung verbessern, bestmögliche Entscheidungen treffen.
Als zertifiziert ausgebildeter Personal Coach, Psychologischer Berater, Systemischer Berater und Business-Coach biete ich Ihnen fachkundige Unterstützung in vielen Lebensthemen.
Wann macht eine Beratung Sinn?
Eine Beratung macht unter anderem Sinn und kann Ihnen weiterhelfen, wenn Sie
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sich in einer akut schwierigen Situation befinden und Unterstützung brauchen.
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neue Wege, Möglichkeiten, Perspektiven und Impulse im Leben suchen.
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sich reflektieren und entwickeln möchten.
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Das Anliegen nicht behandlungswürdig ist, wie z.B. Depression, Panik, Sucht
Prozessberatung, wie hier beschrieben, unterscheidet sich von Fachberatung (z.B. Steuer- oder Rechtsberatung), da sie keine vorgefertigten Lösungen anbietet. Stattdessen geht es darum, gemeinsam mit Ihnen Ihre individuelle Lösung zu entwickeln. Denn nur die werden Sie innerlich annehmen und authentisch leben können.

Was sind typische Themen in Beratungen?
Themen einer Beratung sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Häufig vorkommende Themen sind:
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Unterstützende Begleitung in belastenden Lebensphasen
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Berufswechsel, Scheidung, Neuanfang, Trauer etc.
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Mobbing & psychische Gewalt
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Fragen nach Sinnhaftigkeit
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Selbstreflektion und Selbstentwicklung
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Zielfindung und Entscheidungsbedarf
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Private und berufliche Konflikte
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Abgrenzungsprobleme & Stress
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Überlastung
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Work-Life-Balance
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Neue oder anstehende Herausforderungen im Beruf oder im Privatleben
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Herausfordernde Beziehungen
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Hinderliche Überzeugungen oder hinderliches Verhalten klar erkennen und ändern
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Gesunder Umgang mit Sozialen Medien
Ihr Thema ist nicht dabei? Kein Problem - Sprechen Sie mich an und wir schauen, ob eine Beratung Ihnen weiterhelfen könnte.
Wie laufen Beratung oder Coaching ab?
Eine Beratung beinhaltet im Grunde drei wesentliche Phasen:
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Kennenlernen, Erläuterungen zur Beratung, kurze Darstellung des Anliegens, Auftragsklärung
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Untersuchung des Anliegens und gemeinsame Erarbeitung von Verbesserungen und Lösungen
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Überprüfung der bislang erreichten Ergebnisse und Abschluss
In einer seriösen und professionellen Beratung benötigen diese Phasen je nach Komplexität Ihres Themas einen Zeitansatz von etwa drei bis fünf Sitzungen. Manchmal ist aber auch eine Beratung über einen längeren Zeitraum und in regelmäßigen Abständen gewünscht, um gezielt komplexere Änderungen begleiten.

Online-Beratung
Sie sind gerade nicht mobil oder wohnen zu weit entfernt? Ich biete auch Online-Beratung per Videocall an. Dafür benötigen Sie ein persönliches, internetfähiges Gerät wie PC oder Notebook mit Kamera und vernünftiger Klangwiedergabe. Sprechen Sie mich einfach auf diese Möglichkeit an.
Wo findet die Beratung statt?
Diese Termine können in meiner Oldenburger Praxis oder aber nach gemeinsamer Abstimmung auch an einem anderen geeigneten Ort stattfinden. Sogar ein gemeinsamer Spaziergang ("Walk & Talk") kann beispielsweise für das Erstgespräch eine gute Wahl sein, denn beim Gehen bewegen sich auch die Gedanken aktiver. Eine Beratung kann so nach gemeinsamer Abstimmung rund um Varel, Wittmund, Oldenburg - oder alternativ natürlich auch online per Videocall stattfinden.
Einige Antworten zu häufigen Fragen
Woran erkenne ich seriöses Coaching? Die Begriffe Beratung und Coaching sind gesetzlich weder definiert noch geschützt. Hinzu kommt: Im Grunde darf jeder Beratung & Coaching beruflich anbieten, selbst ohne jegliches Fachwissen. Inzwischen gibt es eine Unzahl an Bezeichnungen auf dem Markt, die meist mehr dem Marketing dienen als dem inhaltlichen Ziel. Entsprechend gibt es leider auch einen Anteil Beratender, die sendungsbewusst oder narzisstisch profitorientiert mehr Schaden anrichten als den Menschen wirklich zu helfen. Bezeichnungen wie "Elite Transformation Spezialist, Neuro-Performance Coach, Deep-Dive Identity Integrator, Quantum Leap Coach" hören sich mächtig kompetent an. Schaut man sich die Lebensläufe dahinter an, kommen mitunter Zweifel auf, ob die Anbieter wirklich wissen, was sie da tun.
Ich maße mir nicht an, pauschal über Coaching- und Beratungsangebote zu urteilen, solange ich Mensch und Inhalte nicht kenne. Zu verschieden sind die Menschen, die verschiedenste Ansätze anbieten. Ich biete Ihnen auf Basis mehrjähriger, jeweils zertifizierter Ausbildungen und Abschlussprüfungen "Psychologische Beratung", "Systemische Beratung" und "Personal Coaching" an.
Kurzum: Seien Sie einfach ein wenig skeptisch und auch kritisch, wenn...
- ... keinerlei fundierte Beratungs- oder Coachingausbildungen in den Eigenauskünften zu erkennen sind. Fragen Sie explizit danach! Seriöse Grundausbildungen in der Beratung dauern ein bis drei Jahre, oft mit Abschlussprüfung. Und verantwortungsbewusste Berater bilden sich danach auch regelmäßige fort.
- ... hohe Stundensätze gefordert werden. Die namhaften Koryphäen des Marktes mögen Honorare jenseits 200 € pro Stunde nehmen. Seriöse Regelsätze in der psychologisch orientierten Einzelberatung aber liegen um 100 bis 150 € pro Stunde. Auch darunter können sie hervorragende Beratungen bekommen. Darüber hinaus aber sollte sich immer zunächst die Frage stellen, wem Anbieter primär helfen wollen: Ihnen oder dem eigenen Geldbeutel / Ego? Hohe Honorare, Bekanntheitsgrad oder auffällig viele Top-Bewertungen bedeuten noch lange nicht, dass dahinter eine seriöse, hilfreiche Beratungsleistung steht. Sie bedienen oft nur die verzweifelte Illusion, dass teuer und bekannt auch hilfreich sein muss.
- ... auffällig viele Bewertungen bei Bewertungsportalen angezeigt werden. Top-Bewertungen kann man als Bundle kaufen, z.B. 50 Stück verteilt über 2 Jahre, damit sie "glaubhaft & authentisch" erscheinen -> schauen Sie sich die Profile hinter den Top-Bewertungen an! Gefälschte Bewertungen sind u.a. seltsam auffällig auf Unternehmensbewertungen ausgerichtet (keine Gastro, keine Attraktionen, kein Handwerk wie bei "echten" Personen), haben kaum lokalen Bezug, streuen über ganz Deutschland mit im Schnitt 3 bis 5 Bewertungen und mehrere Profile weisen inhaltlich die gleiche Bewertungsstruktur auf.
- ... bei mystisch klingenden Begriffen wie "Energetisch, Quanten, Spirituell, Aura usw." Solche Angebote sind durchaus oft gut gemeint und können positive Wirkung erzeugen. Da wird aber auch oft mehr behauptet als dass es erwiesen wäre und gerät zur Glaubensfrage. Glaubensfragen wiederum führen vielfach zu erweiterten inneren Selbstzweifeln ("Ich glaube nicht fest genug.", "Mein Karma ...", "Mein Sternzeichen ...") . Tun Sie sich so etwas besser nicht an, wenn Sie bereits leiden.
Mein Tipp:
Suchen Sie nach Beratenden, die eine solide Ausbildung in der Beratung vorweisen können. Ausgebildete Beratende kennen ihre eigenen Grenzen und bieten genau deshalb in der Regel ein kurzes, kostenfreies Vorgespräch an, um zu schauen, ob sie unterstützen können. Bei Fragen erhalten sie transparente Antworten und Erklärungen, keine ausweichenden Antworten.
Wird Beratung oder Coaching von meiner Krankenkasse übernommen? Leider nicht. Beratung und Coaching widmen sich ja Themen "ohne" Krankheitswert. Aber manchmal unterstützen Krankenkassen präventive Maßnahmen wie Entspannungstrainings, Ernährungsberatung etc. Ob Ihre Krankenkasse sich ggf. finanziell beteiligt, fragen Sie dort am besten selbst nach.
Können wir meine Depression nicht im Coaching bearbeiten?
Nein. Depression, Trauma, übermäßige Angstzustände, Panik sind psychische Erkrankungen. Für die Arbeit mit Erkrankungen bedarf es zum einen einer staatlich erteilten Heilerlaubnis. Die Behandlung einer Depression darf bereits aus rechtlichen Gründen nicht als Coaching angeboten werden. Und das vollkommen zu recht. Zur Behandlung von Erkrankungen bedarf es einer sehr viel umfangreicheren und nachgewiesenen Fachkunde. Es geht um Ihre Gesundheit und Ihre Sicherheit. Daher habe ich zusätzlich die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie abgelegt und unterstütze Sie gerne auch in Themen mit Krankheitswert, aber eben im Zuge einer Psychotherapie (=Heilbehandlung). Kommen Sie bei Fragen gerne auf mich zu.
Andererseits ist es aber auch so, dass ich im Zuge einer Psychotherapie zwar eine Krankenakte anlegen muss. Diese Akte und die Behandlung selbst unterliegen aber der Diskretion und Verschwiegenheitspflicht. Heilpraktiker für Psychotherapie arbeiten ausschließlich in Selbstzahlung außerhalb des Kassensystems. Damit gibt es weder einen Eintrag in die elektronische Patientenakte der Kassen, noch werden irgendwelche Informationen von mir an die Krankenkasse gegeben. Ob und in welchem Umfang Sie jemanden über die Behandlung informieren, obliegt allein Ihnen.
Bitte beachten Sie:
Eine psychologische oder systemische Beratung ( = Prozessberatung) ersetzt keine Psychotherapie und ist davon klar abzugrenzen. Ihr Anliegen darf also noch keinen Krankheitswert inne haben, wie es beispielsweise bei Depression, Ängsten im pathologischen Sinne (u.a. Höhenangst, Platzangst, Flugangst etc.), Essstörungen, Traumata, Süchten oder auch bei bereits vorliegendem Burn-Out-Syndrom der Fall wäre. Psychische Erkrankungen gehören ausschließlich in Behandlung durch dafür ausgebildete Ärzte, Therapeuten oder Heilpraktiker mit entsprechender gesetzlicher Heilerlaubnis. Als Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie besitze ich diese Heilerlaubnis und kann mit Ihnen ein therapeutisches Vorgehen besprechen, sollte sich dies als erforderlich erweisen.
Zudem ist Prozessberatung eine Dienstleistung ohne Erfolgsversprechen und ohne Erfolgsgarantie.
"Man kann nur versuchen, Türen zu öffnen. Es wird immer die Wahl des Einzelnen sein, ob er durch diese Türen gehen möchte.“ (Loevinger, 1976)
